Die Opfer

So schnell kann es gehen!

Opfer #1

Sascha, 22 Jahre

Sascha, 22 Jahre, Azubi zum Augenoptiker, ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Wollte nach der Ausbildung 2 Jahre nach Afrika als Entwicklungshelfer. Er war bei dem Unfall vermutlich auf der Stelle tot. Seine Mitfahrer – allesamt ehemalige Schulfreunde – überlebten schwerverletzt. Sie sollen Sascha zum Überholen gedrängt haben (Aussage eines Unfallzeugen, der hinter dem Wagen der drei Jugendlichen fuhr)

Wenn du fährst dann fährst du!
Lass dich nicht verrückt machen!

Opfer #2

Marius, 22 Jahre

Malergeselle. Ob es seine Liebe zum schnellen Fahren war, Sekundenschlaf, eine einzige kurze Unaufmerksamkeit oder einfach nur Pech. Alle Spekulationen über die Unfallursache machen ihn und seinen Kollegen, der sich ebenso mit seinem Wagen überschlug und im Graben landete, nicht wieder lebendig. Die Polizei nennt offiziell als vermutete Unfallursache eine „überhöhte Geschwindigkeit“. Verschiedene Indizien sowie wiederholte Beobachtungen von Zeugen aus der letzten Zeit deuten jedoch auf ein privates Autorennen hin.

Tote und Schwerverletzte bei illegalen Autorennen
– rasend uninteressant für dich?

Opfer #3

Steffen, 21 Jahre

Angestellter in einem Fachgeschäft für Anglerbedarf. Er selbst ist rein körperlich mit Rippenbruch und Gehirnerschütterung relativ glimpflich davon gekommen bei dem Frontalzusammenprall. Fahrer und Insassen des entgegen kommenden Wagens sind jedoch grausam in den Flammen erstickt. Steffen leidet heute unter starken Depressionen und posttraumatischen Angstzuständen. Musste seine Berufslaufbahn abbrechen und ist in ständiger psychotherapeutischer Behandlung.

Viele Fahrer unter 25 Jahren wissen nicht, dass es strafbar ist, mehr Personen zu befördern als Sitzplätze im Fahrzeugschein eingetragen sind

Opfer #4

Philipp, 23 Jahre

Mathematik-Student, parallel zum Studium bereits Angestellter in einem IT-Laden. War auf dem Weg zu einer großen PC-Games-Messe. Freundlich, höflich, besonnen, verantwortungsbewusst – wer ihn kannte, versteht nicht, wieso er derart halsbrecherisch in die Kurve vor der Autobahnauffahrt gerast ist. War sofort tot. Eine echte Tragödie: Seine Freundin hatte 3 Wochen vor seinem Tod Zwillinge bekommen.

55.600 schwere Unfälle mit Verletzten und Toten hatten in Deutschland 2010 nur einen Grund: zu schnelles Fahren/nicht angepasste Geschwindigkeit.

Opfer #5

Peter, 21 Jahre

Querschnittsgelähmt, aufgrund von Hirnverletzungen heute geistig behindert, Pflegefall. War zum Zeitpunkt des Unfalls Azubi zum Mechatroniker. Niemand kann sich erklären, warum er bei seinem Unfall alkoholisiert am Steuer saß. „Der hat sonst nie was getrunken, wenn der fahren musste“, sagen seine Freunde. „Ausgerechnet Peter!“

14.236 Unfälle mit Verletzen und Toten haben alkoholisierte Fahrer 2010 in Deutschalnd verursacht

Opfer #6

Sven, 20 Jahre

Angestellter in einem Musikgeschäft. Hatte sich den Wagen von seinem Stiefvater geliehen. Ob er den Unfall verschuldet hat, ist unklar. Zeugen haben ausgesagt, er sei mit erkennbar überhöhter Geschwindigkeit bereits in die Baustelle hineingefahren. Vermutlich war Sven wie die beiden Insassen auf der Rückbank nach dem Frontalaufprall gegen den Brückenpfeiler auf der Stelle tot. Gurt und Airbag hätten das mit Sicherheit verhindern können ...

Allein in NRW kamen in den vergangenen 3 Jahren über 100 Menschen ums Leben, weil sie nicht angegurtet waren

Opfer #7

Kathrin, 19 Jahre

Azubi in einem Juweliergeschäft. Hätte fast überlebt. Saß beim Unfall alleine im Wagen. Niemand kann sich erklären, warum sie so riskant überholt hat. Sie galt zwar als forsche, aber umsichtige Fahrerin. Ihre letzten Worte kann sich auch niemand erklären: „Ich hab euch alle lieb. Hätte ich doch besser nicht angehalten ...“

12.981 schwere Unfälle mit Verletzten und Toten hätten in Deutschland im Jahr 2010 vermieden werden können, wenn die Unfallverursacher nicht riskant überholt hätten.

Opfer #8

Jenny, 20 Jahre

Azubi zur Kosmetikerin, am Wochenende Nebenjob als Visagisten in einem Theater. Aufgrund des Unfalls sieht Jenny nur noch minimal (20 % Sehkraft auf dem linken Auge) und hat heute immer noch permanent Kopfschmerzen, wegen des schweren Schädel-Hirn-Traumas. Jenny ist stark selbstmordgefährdet und hat sich wesensmäßig stark verändert. Steigt in kein Auto mehr ein.

42.006 schwere Unfälle in Dt. im Jahre 2010 wegen zu dichten Auffahrens/ungenügenden Abstands.

Opfer #9

Denise, 22 Jahre

 

Denise, 22 Jahre, Reiseverkehrs-Kauffrau. Besonders tragisch: Die Nachricht über Ihren Unfalltod versetzte ihrem Großvater einen Herzschlag. Die Unfallursache sieht die Polizei allem Anschein nach als ziemlich eindeutig. Denn im Unfallwagen fanden die Beamten im Fußraum auf der Fahrerseite ein Handy mit halbfertig getippter SMS am Unfallort: „Sorry, bin unterwegs und in ca. 10 Min ...“

 

Wer eine SMS schreibt erhöht das Risiko eines Unfalls um das 23-fache - jeder Fünfte simst trotzdem!

Opfer #10

Kerstin, 21 Jahre

Azubi in einem Steuerbüro, „schuh-verrückt“. Hat ihre Leidenschaft für schönes Schuhwerk mit dem Leben bezahlt. Die Eltern sagen, sie habe immer auf vernünftiges Schuhwerk beim Autofahren geachtet. Freundinnen wiederum behaupten, sie sei wohl schon mal mit extravaganten Schuhen aus dem Wagen gestiegen. Es war eine riesige, extrem tränenreiche Beerdigung.

Barfuß, in Schlappen, High Heels oder anderem ungeeigneten Schuhwerk Auto zu fahren ist lebensgefährlich!

Sag NEIN zu Hubert!

Sag JA! zur Vernunft

Jedes Gesicht zählt!